Geranien sind beliebte Pflanzen, die sich gut für Portugal eignen, und man sieht ihre bunten Farbtupfer gleichermaßen auf Balkonen und in Gärten. Die diversen Arten haben unterschiedliche Blätter und verschiedene Blüten, aber sie haben alle leuchtende Blüten, wo immer sie gepflanzt werden, ob in Gartenbeeten oder in Töpfen, Pflanzgefäßen oder Kübeln. Die eine oder andere Tatsache über diese blühenden Pflanzen wird Sie überraschen und vielleicht dazu anregen, diese fröhlichen Blüten wieder zu entdecken. Neulinge unter den Gärtnern möchten vielleicht mehr über diese Blumen erfahren, also lesen Sie weiter und versuchen Sie, in dieser Saison einige davon zu pflanzen. Es gibt nur wenige Pflanzen, die so viele Möglichkeiten bieten, und mit über 300 Arten sind sie in einer breiten Palette von Blütenfarben und -typen, Blätter und sogar Duft erhältlich. Ihre Größe reicht von kompakten 15 cm bis zu mehreren Metern Blütenhöhe.

Was sind Geranien?

Diese beliebte Gartenpflanze verbirgt ein Geheimnis - sie ist keine echte Geranie. Gartengeranien, die auch als einjährige Geranien bezeichnet werden, gehören eigentlich zur Gattung Pelargonium. Ursprünglich aus Südafrika stammend, gelangten sie im 17. Jahrhundert nach Europa, wo sie bis heute beliebt sind. Heute gibt es zwischen 250 und 300 Arten, aus denen sich Tausende von Sorten entwickelt haben, und die Pflanze ist wirklich vielseitig.

Saatgut oder Stecklinge?

Einige Geranienarten können zwar aus Samen gezogen werden, aber die beliebteste Art der Vermehrung sind Stammstecklinge. Schneiden Sie die Pflanze knapp unterhalb eines Blattknotens und vier bis sechs Zentimeter von der Stängelspitze entfernt ab. Schneiden Sie das untere Blattwerk ab und lassen Sie oben zwei oder drei Blätter stehen, so dass Sie drei bis vier Zentimeter nackten Stiel haben. Entfernen Sie alle Blüten- oder Blattknospen, da sie Energie von der Wurzelbildung ablenken könnten.

Wann sollte man Stecklinge nehmen?

Da die Pflanzen im Winter keine Ruhezeit haben, können sie zu jedem Zeitpunkt der Saison geschnitten werden, aber der April ist der perfekte Zeitpunkt für Stecklinge. Der Erfolg hängt von Licht, Wärme und Bewässerung ab - Wärme und längeres Tageslicht sorgen für kräftige Pflanzen.

Geranien sind trockenheitstolerant

Diese Pflanzen lieben ein helles, sonniges Klima und mäßige Bewässerung, solange sie in gut durchlässigen Boden gepflanzt werden. Sie sind relativ pflegeleicht und eignen sich hervorragend für die Kübelbepflanzung. Viele Geranien hören bei brütender Hitze auf zu blühen, ein Zustand, der als "Hitzeschutz" bekannt ist, blühen aber wieder auf, wenn die größte Hitze vorüber ist. Und sie gedeihen gut in Töpfen! Töpfe sind ein idealer Standort für Geranien, denn sie halten die Pflanzen unter Kontrolle und können leicht umgestellt werden, damit die Geranien genügend helles Sonnenlicht erhalten. Manche Geranien gedeihen auch am besten im Halbschatten.

Beschneiden von Geranien

Einjährige Geranien, die im Freien gepflanzt werden, müssen nicht beschnitten werden, aber ein regelmäßiger Rückschnitt kann helfen, Krankheiten vorzubeugen und die Produktion zu steigern. Schneiden Sie einfach den gesamten Blütenstiel ab, wenn die Blüten verblüht sind, und entfernen Sie trockene Blätter. Wenn Sie die Pflanzen im Haus halten, werden sie "langbeinig" und dünn. Schneiden Sie sie daher regelmäßig zurück, indem Sie die Wachstumsstellen abstechen, um die Verzweigung zu fördern.

Welche Pflanzen gedeihen gut mit Geranien?

Geranien sind nützliche Begleitpflanzen, da sie viele Insekten und Schädlinge abwehren und ein traditioneller Begleiter für Rosen sind. Sie können auch mit anderen Pflanzen gepflanzt werden, die häufig von Schädlingen befallen werden, wie Mais, Weintrauben und Kohl.

Viele Geranienarten haben stark duftende Blätter

Geranien sind für ihre aromatischen grünen Blätter bekannt, dessen Duft von Pflanze zu Pflanze variiert. Die gebräuchlichen Namen der Pflanzen beziehen sich meist auf den Duft ihrer Blätter: Mandelpelargonie (P. quercifolium), Apfelpelargonie (P. odoratissimum), Lindenpelargonie (P. nervosum), Muskatnusspelargonie (P. x fragrans 'Nutmeg'), Pfefferminzpelargonie (P. tomentosum). Andere Geranien produzieren einen Duft, der nach Rosen und Zitronen riecht. Einige riechen sogar nach Erdbeeren.

Sind sie essbar?

Offenbar ja - sowohl die Blüten als auch das aromatische Laub der Geranien sind essbar. Man muss sie nur gut abspülen, bevor man sie für ein Rezept verwendet. Die Blätter können zum Würzen von Fleisch-, Hühner- oder Fischgerichten und sogar Desserts verwendet werden. Die Blütenblätter eignen sich auch hervorragend für Salate, wenn man ein Dressing mit Essig herstellt, und aus getrockneten oder frischen Blättern kann man Tee zubereiten.