In einer Erklärung wies Europol darauf hin, dass die "48 religiösen Skulpturen und andere religiöse Artefakte", die bei der europäischen Operation sichergestellt wurden, "mit einer Serie von 15 Raubüberfällen in Kirchen im Norden Portugals zwischen 1992 und 2003" in Verbindung gebracht werden müssen.

Auf Anfrage der Agentur Lusa erklärte eine offizielle Quelle der Kriminalpolizei, dass ihr keine weiteren Informationen über die Operation vorlägen.

Nach Angaben von Europol fand die von der spanischen Guardia Civil geleitete "Operation Pandora VII" im Jahr 2022 statt, an der 14 Länder beteiligt waren und die zur Verhaftung von 60 Personen und zur Wiederbeschaffung von 1.049 Artefakten und Kunstwerken führte.


Nach Angaben derselben Organisation laufen noch rund 130 Ermittlungen.

Neben den 48 in Portugal sichergestellten sakralen Kunstwerken konnten im Rahmen der Operation u. a. 77 alte Bücher in Italien und mehr als 3.000 alte Münzen bei einem Online-Verkauf durch die polnischen Behörden sichergestellt werden.

Die "Operation Pandora" zur Bekämpfung des Diebstahls, des illegalen Handels und der Abhängigkeit von Kunstwerken und Kulturgütern wurde 2016 eingeleitet.